Der Start meines Herzensprojektes
Endlich ist es soweit: Ich bin super nervös und gleichzeitig voller Vorfreude. Seit Jahren schwirrt der Gedanke, wieder zu schreiben, in meinem Kopf herum und endlich habe ich den Mut gefasst, mein Herzensprojekt zu starten. Aber es gab da immer diesen inneren Kritiker, der mir, sobald ich den Gedanken zuließ, einredete, ich sei nicht gut genug zum Schreiben. Dabei liebte ich Bücher und Schreiben seit der Grundschule. Schon damals füllte ich meine Tagebücher mit den Erlebnissen aus der Schule, mit meinen Freundinnen und aus den Urlauben mit meiner Familie. Als wir unseren ersten PC hatten, saß ich stundenlang davor – nicht nur, um SIMS oder andere Computerspiele zu spielen, sondern vor allem um zu schreiben: Ich druckte die Seiten aus, festigte sie mit einem Tacker und stellte mir vor, wie ich später einmal ein Häuschen am See besitzen und dort meine Bücher schreiben würde.
Die Jahre vergingen und der Wunsch verblasste. Dafür gab es verschiedene Gründe: Ich suchte mir einen soliden, vermeintlich sicheren Job, der mir auf jeden Fall ein sicheres Einkommen bescherte (zu diesem Thema wird es demnächst auch einen separaten Blogbeitrag geben). Nach meiner Ausbildung landete ich im Marketing. Hier durfte ich zwar Werbetexte verfassen, aber natürlich ist das auch immer etwas anderes, als WIRKLICH zu schreiben. Dann sind da diverse Meinungen und Geschmäcker und gerade, wenn es um kreatives Arbeiten geht, gehen genau diese Meinungen und Geschmäcker manchmal sehr weit auseinander. Außerdem war es mir in meinem Teenager- und frühen Erwachsenenalter sehr wichtig, was und wie andere von mir dachten. Die Angst, abgelehnt zu werden und die Bestätigung zu erhalten, nicht gut genug für diesen Job zu sein, war viel zu groß. 2019 hatte ich dann endlich die Gelegenheit, meine beiden Leidenschaften – Yoga und Schreiben – miteinander zu verbinden: Ich durfte einen Yogablog leiten. Nur hatte ich hier das Gefühl, dass mein Chef und ich nicht auf einen gemeinsamen Nenner kamen, was die Texte anging. Nach zwei Monaten, vielen Zweifeln und Tränen beendete ich also meine selbständige Arbeit beim Online-Portal und war mir sicher: Es war nur ein Traum, den ich als Kind hatte. Jetzt bin ich erwachsen und muss mir eingestehen, dass ich einfach zu schlecht dafür war.
Ja, genau das waren meine Gedanken. Und ganz ehrlich: Ich finde sie furchtbar. Ich finde es furchtbar, wie klein wir uns manchmal machen. Wie abhängig wir uns von den Meinungen der anderen machen. Von den Bewertungen, die uns teilweise völlig fremde Menschen geben. Nicht alle lassen sich davon beeinflussen, das ist mir schon klar. Aber ich gehöre zu den Menschen, die das getan haben – und zwar mein Leben lang.
In den letzten sechs Wochen hatte ich sehr viel Zeit zu reflektieren, in mich zu spüren und meine tiefsten Wünsche zuzulassen: Seit einigen Tagen liege ich hellwach im Bett und seit gestern weiß ich mit absoluter Sicherheit: Ich möchte schreiben.
Was wird dich also hier erwarten?
Wie die meisten von euch bereits wissen, ist Yoga meine absolute Leidenschaft. Das liegt daran, dass Yoga in einer sehr schwierigen Phase meines Lebens aufgetaucht ist und mein inneres Leben komplett auf den Kopf gestellt hatte: Einerseits war es befreiend, ich fand mehr und mehr den Mut, Dinge zu verändern, aber gleichzeitig war es auch sehr schmerzhaft und angsteinflößend und konfrontierte mich mit meinen dunkelsten Schattenseiten. Es klingt so einfach, aber ohne Yoga wäre ich heute nicht an dem Punkt, an dem ich gerade bin.
Ich möchte mich gar nicht zu sehr auf fixe Themen festlegen, denn das Leben ist oft viel zu spontan und ganz häufig kommt es immer anders, als wir Dinge geplant haben.
Aber darauf darfst du dich freuen:
Yoga und Achtsamkeit
Mentale Gesundheit
Ayurveda
Ich freue mich so sehr, endlich den Mut gefunden zu haben, all die Dinge mit euch zu teilen. Und wenn ich am Ende nur einen Menschen berühre, dann habe ich mein Ziel erreicht.